Tanz

Im Tanzunterricht der IKM werden Hip Hop und Contemporary Elemente verbunden. Nach einer Aufwärmphase und Übungen zur Koordination und Beweglichkeit, steht die Weiterarbeit an Schrittfolgen und Choreographien im Vordergrund. Zu groovigen Hip-Hop-Rhythmen lernt ihr euch zu bewegen wie die Tänzer in den Videoclips bei VIVA und Co. Hip-Hop-Tanz ist schnell, lässig und akrobatisch. Contemporary ist fließend, weich und schnell. Das kann auch schon mal anstrengend werden, aber sich auf coole Musik zu bewegen macht jede Menge Spaß. Da ist auch der Muskelkater schnell vergessen. Beim Hip-Hop lernst du, verschiedene Körperteile wie z.B. Arme oder Kopf unabhängig vom Rest des Körpers zu bewegen. Die isolierten Moves muss man zwar häufig üben, bis sie richtig funktionieren, aber wenn du die Bewegungen einmal drauf hast, sehen sie nicht nur toll aus, sondern geben dir auch ein ganz neues Körpergefühl. Die Bewegungen im Hip Hop sind eher gebrochen und impulsiv, beim Contemporary hingegen eher fließend und weich, wobei das Tempo beim zweiterem sehr stark wechseln kann und sich so provokativ im Rythmus der Musik hält. Beide Tanzrichtungen bewirken in Kombination einen flexiblen und starken Körper, welcher dann in der Lage ist schnell andere Tanzrichtungen zu erlernen. Generell lassen sich die modernen Tanzrichtungen heute nur schwer abgrenzen. Sie verschwimmen ineinander und gewinnen so jeweils an  breiteren Bewegungsfeldern dazu. 

Hip-Hop-Tanz ist eine Kombination aus verschiedenen Tanzarten, die vor etwa 40 Jahren in den USA berühmt wurden. Damals tanzten vor allem afroamerikanische Jugendliche aus ärmeren Wohngegenden zu Hip-Hop Musik auf den Straßen. Durch Kinofilme wurden die Straßentänze weltweit berühmt. Heute ist Hip-Hop ein richtiger Sport, mit Wettkämpfen, Vereinen und allem, was dazu gehört. Hip-Hop-Gruppen tanzen eine gemeinsame Choreographie. Dabei kommt es vor allem auf korrekte Moves und zeitgleiche Bewegungen an.

Der Begriff Contemporary Dance hat sich in Abgrenzung zum klassischen Ballett Mitte des 20. Jahrhunderts durchgesetzt. Erst in den 1970er Jahren gelang einer Reihe von stilistisch ganz unterschiedlich geprägten Einzelpersönlichkeiten eine neue Popularisierung. Heute ist Contemporary die am meisten getanzte Form weltweit. Wohl jeder professionelle Tänzer ist damit zumindest in Berührung gekommen. Charakteristisch ist, dass es keine Regeln und Strukturen gibt. Es ist mehr ein Ausdruckstanz und verhält sich immer ganz individuell zum jeweiligen Tänzer bzw. Choreographen.